Chronologischer Ablauf des Zivilverfahrens vor dem Landgericht Ingolstadt

                                                                                  

15.10.2007         

1. Gutachten MDK

Rückerstattung aufgrund Mängelverfahren der angefertigten prothetischen Versorgung

08.01.2009         

2. Gutachten MDK

Mängelgutachten der eingesetzten provisorischen Brückenversorgung

30.03.2010         

3. Gutachten MDK

Kausalitätsprüfung

19.07.2010         

4. Gutachten MDK (Obergutachter)

Kausalitätsprüfung

09.11.2010 – 04.06.2011

Versuch der gütlichen Einigung – Ablehnung durch die Versicherung  

05.06.2011         

Einreichung der Klage beim LG Ingolstadt

Abgabe aller Behandlungsunterlagen (MRT, Rö-Aufnahmen, Befund- und Arztberichte,  OP-Berichte, etc.)

03.08.2011         

Verteidigungsanzeige der gegnerischen Anwälte

18.08.2011         

Stellungnahme zur Verteidigungsanzeige  

20.09.2011         

Beschluss des LG Ingolstadt:  Prozessbewilligung

27.09.2011         

Beschluss des LG Ingolstadt:  1. Sachverständiger:  Prof. Dr. M. W.

02.12.2011         

Absage durch Prof. Dr. M. W: keine Erstellung des Gutachtens

08.12.2011         

Beschluss des LG Ingolstadt:  Prof. Dr. M. W. von Gutachtenserstattung entbunden.

2. Sachverständiger:  Prof. Dr. G. H.

04.01.2012         

Beschluss des LG Ingolstadt: Prof. Dr. G. H. von der Gutachtenserstattung entbunden.

3. Sachverständiger:  Prof. Dr. R. L.

22.05.2012         

Eingang des Termins: Begutachtung am 19.06.2012

19.06.2012         

Begutachtung bei Prof. Dr. R. L.

03.07.2012         

Ärzte-Liste aller bisherigen Behandler (29) nach Aufforderung durch das LG an RA T. geschickt.

05.11.2012         

Schreiben vom Sachverst.: Keine Fertigstellung des Gutachtens möglich  – aufgrund fehlender Ärzteliste.

06.11.2012         

Richterliche Anordnung: Übersenden aller Behandlungsunterlagen gemäß der Ärzteliste bis 20.11.12

06.11.2012         

Bestätigung der Faxzustellung bzgl. der Ärzteliste bei RA T. eingeholt.

06.11.2012         

Abweichende Faxnummern zum Sachverständigen festgestellt. Faxzustellung durch Kanzlei T.  erfolgte am 3.7.12 an die Haftpflichtversicherung der Zahnärztin (Beklagtenpartei)!!!

07.11.2012         

Mündliches Gespräch mit RA T. bezgl. der direkten Faxzustellung an die Haftpflichtversicherung der Beklagten!!!

08.11. 2012        

RA T. legt Mandat nieder. Verzicht auf jegliche Honoraransprüche.

09.11 2012          

Klärung mit Geschäftsstelle des LG Ingolstadt wegen weiterer Vorgehensweise.

09.11.2012         

Akten von RA T.  geholt und Übergabe an neue Kanzlei  RÄ Dr. L. & K.

12.11.2012         

Schriftverkehr von  RA T. kopiert u. an Kanzlei RÄ Dr. L. & K. übergeben.

13.11.2012         

Übernahme des Mandats durch Herrn RA K. 

14.11.2012         

Richterliche Anordnung: Fristverlängerung bis 21.12.2012 

18.12.2012         

Alle Behandlungsunterlagen gemäß Ärzteliste (der letzten 10 Jahre) fristgerecht ans LG geschickt.

02.01.2013         

Weiterleitung der Unterlagen an den Sachverständigen durch das LG.

02.05.2013         

Voraussichtliche Fertigstellung des Gutachtens bis Mitte Juli lt. SV. 

03.05.2013         

Bindende Fristsetzung zur Gutachtenerstellung erbeten. 

31.05.2013         

Beschluss vom 8.5.13 LG Ingolstadt: Bindende Fristsetzung zur Gutachtenerstellung bis 31.07.2013.

13.06.2013         

Gutachten von Prof. Dr. R. L. eingegangen.

13.06.2013         

Verfügung: Frist zur Stellungnahme beider Parteien bis 5.07.2013.

05.07.2013         

Stellungnahme zum Gutachten durch RA K. ans Landgericht übersandt

12.07.2013         

Akteneinsicht durch RA K. beim LG beantragt.

17.07.2013         

Antrag zur Fristverlängerung durch Beklagtenvertretung gestellt. Begr.  aufgrund starker Termin- und Fristenbelastung der alleinigen SB. Verlängerung der Frist zur Stellungnahme zum 26.07.2013.

07.08.2013         

Schreiben Landgericht: Termin zur Güteverhandlung mit anschließendem Haupttermin am 10.10.2013.

09.08.2013         

Verfügung des Gerichts sowie Stellungnahme der Beklagtenvertretung durch RA K. eingegangen.

Nachreichen von Unterlagen ergänzender Ärzte im Zeitraum von 2000 – 2003.

+ Beschluss: der Rechtstreit wird der Richterin B. zur Entscheidung übertragen.

10.08.2013         

Umladung erhalten: Termin wird auf Antrag der Beklagtenvertretung  auf den 31.10.13 verlegt.

13.08.2013         

Behandlungsunterlagen von Dr. P. (Zeitraum 2000- 2003) abgeholt und an Kanzlei übergeben.

14.08.2013         

Begründung der Terminverschiebung vom LG eingegangen: Anderweitig anberaumter Termin der Beklagtenseite.

16.08.2013          

Schriftverkehr von RA K. eingegangen: Antrag auf Fristverlängerung, um 4 Wochen, zur Einholung der Unterlagen. Schreiben an Praxis Dr. S-S. und hier um Behandlungsunterlagen (Zeitraum 2002 - 2003) gebeten.

22.08.2013         

Behandlungsunterlagen von Praxis Dr. S.-S. eingegangen.  

28.08.2013         

Behandlungsunterlagen von Dr. P. und Dr. S.-S. an das LG übersandt. 

02.09.2013         

Schreiben von RA K.: Schreiben des Landgerichts vom 20.08.2013 – Fristverlängerung gewährt. Keine Behandlungsunterlagen von Praxis Dr. K. aus der Zeit von 2000 bis 2002 erhalten. (Ablauf der Aufbewahrungsfrist.)

27.09.2013          

Schriftsatz : Stellungnahme zum Vorbringen der Beklagten in Sachen Gutachten ans Landgericht Ingolstadt.

31.10.2013          

Mündliche Verhandlung im LG Ingolstadt (Güteverhandlung/Haupttermin) Anwesend waren Einzelrichterin B., Prof. Dr. L., die Anwälte beider Parteien, Klägerin, Zeuge, die Beklagte selbst ist nicht erschienen. Ablehnung des richterlichen Vergleichsangebotes durch Beklagtenseite. Richterlicher Hinweis: Grundurteil ("dem Grunde nach Recht" mit anschließendem Betragsverfahren) oder Abweisung der Klage Urteilsverkündung auf den 28.11.2013 angeordnet.

16.11.2013          

Protokoll zur mündlichen Verhandlung eingegangen.

21.11.2013         

Stellungnahme/ Beweiswürdigung zum Verhandlungsprotokoll beim LG abgegeben.

28.11.2013          

Urteilsverkündung: Im Namen des Volkes ergeht ein Endurteil

20.12.2013         

Empfangsbekenntnis des schriftlichen Urteils von RA K. mit Datum 09.12.2013 erhalten.

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