Chronologischer Ablauf des Rentenverfahrens vor dem Sozialgericht München

   

07.11.2010          Antrag auf Erwerbsminderungsrente.

 

21.11.2010          Antrag auf medizinische Rehabilitation/ DRV

                                 Von Krankenkasse wurde Reha-Antrag auf Grund der „Schwere der

                            Erkrankung“  abgelehnt und ich wurde an den Rentenversicherungsträger

                            verwiesen.

  

25.01.2011           Termin DRV  bei Fr. Dr. P. (Begutachtung).

 

20.04.2011 - 18.05.2011   Medizinische Rehabilitation in der Reha-Klinik Höhenried.

                            Reha vor Rente.

 

05.07.2011          Eingang des Entlassungsberichts der Klinik Höhenried:

                            Bericht fehlerhaft und unrichtig.

 

17.07.2011          Gegendarstellung und Beschwerde über den Entlassungsbericht an die DRV.                              

12.09.2011          Ablehnungsbescheid der Erwerbsminderungsrente durch die DRV.

 

19.09.2011          Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid der EMR durch den VdK.

 

06.12.2011          Zwischennachricht der DRV bzgl. Beschwerde über Klinik Höhenried vom

                            17.07.2011

                             Stellungnahme von Klinik angefordert.

 

28.12.2011          Eingang Schreiben der DRV im Widerspruchsverfahren:

                            Vorladung zur erneuten Begutachtung am 11.01.2012 durch die DRV.

                            Vorerst keine Begutachtung meinerseits in Absprache mit dem VdK,

                            aufgrund der nicht erkennbaren Sach- und Fachkompetenz der gutachterlichen

                            Stelle.

                            Gleichsam darauf hingewiesen, dass ich nicht gegen eine erneute Begutachtung

                            bin.

 

09.05.2012          Verweis auf Untätigkeitsklage mit Frist zum 22.05.2012.

                            Begründung:  17 wöchige Untätigkeit seitens der DRV.

   

22.05.2012          Ablehnungsbescheid der EMR.

 

01.06.2012          Klage und PKH vor dem Sozialgericht eingereicht:

                            Rechtliche Vertretung jetzt durch Rechtsanwalt T.

 

12.07.2012          Schreiben vom Sozialgericht:

                            Entbindungserklärung und Fragebogen.

 

27.08.2012          Schreiben von RA T. eingegangen:

                            DRV beantragt, Klage abzuweisen – ohne Begründung.

 

08.11.2012          Anwaltswechsel zu RA K.:

                            Begründung: siehe Zivilverfahren

 

24.12.2012          Eingang Schreiben vom Sozialgericht:

                            Klage wird zugelassen – Dr. V. wird zum gerichtlichen Sachverständigen auf

                            neuro-psychiatrischem Fachgebiet ernannt.

 

18.01.2013          Schreiben vom RA K. per E-Mail:

                            Erinnerung an die PKH an das Gericht geschickt.

 

13.03.2013          Schreiben vom RA K.:

                            Erneute Erinnerung an das Sozialgericht zwecks PKH.

 

26.03.2013          Besprechung mit RA K.: 

                            Gutachtertermin noch ausstehend.

 

03.05.2013          Schreiben vom Sozialgericht:  

                            Aufforderung: Soll erneut aktuelle Unterlagen zur Prüfung der PKH zusenden. 

                            Stellungnahme erbeten bzgl. des Wechsels der rechtlichen Vertretung.

 

15.05.2013          Schreiben von RA K.:

                            Aktuelle Unterlagen und Stellungnahme für PKH an das Gericht geschickt.

                            Des Weiteren - Erinnerung an ausstehenden Gutachterauftrag.

 

22.05.2013          Schreiben von RA K. an das Sozialgericht:

                            Ausführliche Begründung für den Wechsel der rechtlichen Vertretung.

 

07.06.2013          Schreiben vom Sozialgericht:

                            Aufforderung: Soll erneut weitere Unterlagen/Nachweise zusenden.

               

14.06.2013          Geforderte Unterlagen von RA K. an das Sozialgericht geschickt.

 

18.06.2013          Einladung zur Begutachtung von Dr. V. eingegangen.

                            Beauftragung des Sachverständigen ging am 24.12.2012 ein.

 

22.06.2013          Gutachten von Prof. Dr. L. von RA K. an das Sozialgericht eingereicht.

 

04.07.2013          Begutachtung durch Dr. V.

 

22.08.2013          Schreiben von RA K. :

                            Antrag auf Gewährung von PKH wird abgelehnt.

                            Begründung: Das Gericht geht davon aus, dass ich eine „günstigere“

                            Vertretung gefunden habe.

 

22.08.2013          Gutachten von Dr. V. eingegangen.

                            Gutachten liegt dem SG (lt. Eingangsstempel) bereits seit dem

                                 10.07.2013 vor. Frist zur Stellungnahme 20.09.2013.

 

02.09.2013          Besprechung mit RA K.:

                            Weitere rechtliche Vertretung im Rentenverfahren durch RA K.

 

18.09.2013          Stellungnahme zu dem Gutachten von Dr. V. beim Sozialgericht abgegeben.

 

05.02.2014          Beweisanordnung des Sozialgericht:

                            Neuer gerichtlicher Sachverständiger Herrn Dr. med. S. R. (München) auf     

                            anästhesiologisch- schmerztherapeutischem Fachgebiet bestellt.

 

08.02.2014          Schreiben vom Sozialgericht :

                            Termin zur ambulanten Untersuchung am Mo. 24.02.2014

  

24.02.2014          Persönliche Begutachtung bei gerichtlich beauftragten Sachverständigen.

 

23.04.2014          Gutachteneingang von Herrn. Dr. med. S. R.

                             Persönliches Abholen in Kanzlei K.

 

11.06.2014          Schreiben vom Sozialgericht:

                            1. Verfügung: Dr. V. wird um Stellungnahme zu Gutachten des Dr. S. R.

                                 gebeten (Frage nach Verschlimmerung der Erkrankung seit dessen

                                 Begutachtung).

                             2. Schreiben der DRV – Klage soll abgewiesen werden.

                             3. Stellungnahme einer Prüfärztin der DRV – das Gutachten des gerichtlich

                                 bestellten Sachverständigen Dr. med. S. R. wird in Frage gestellt.

                             4. Stellungnahme eines Nervenarztes der DRV – das Gutachten wird

                                 ebenfalls angezweifelt.

 

31.07.2014          Ergänzende neuropsychiatrische Stellungnahme des ersten gerichtlichen

                            Sachverständigen Dr. V. eingegangen:

                            Dr. V. (Neuropsychiater) zweifelt aus diversen Gründen das Fachgutachten auf

                            anästhesiologisch-schmerztherapeutischem Fachgebiet des gerichtlich bestellten

                            Sachverständigen Herrn Dr. med. S. R. an.

  

05.08.2014          Schreiben durch Rechtsanwalt K. an das Sozialgericht München:

                            Stellungnahme von Herrn Dr. med. S. R. (anästhesiologisch-

                             schmerztherapeutisches Fachgebiet) zu der ergänzenden neuropsychiatrischen

                             Stellungnahme des Dr. V. angefordert.

 

05.08.2014 – 20.08.2014               Email-Schriftverkehr mit Rechtsanwalt K. bzgl. des Verfahren.

 

20.08.2014          Schreiben vom Sozialgericht:

                            Aufgrund einer Änderung im Geschäftsverteilungsplan wird der Rechtsstreit

                            unter einem anderen Aktenzeichen weitergeführt.

 

23.08.2014          Einschreiben vom Sozialgericht:

                            Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf Donnerstag, 18.

                            September 2014, 10:15 Uhr

 

28.08.2014          Absprache mit Rechtsanwalt K. –  Selbstvertretend in der mündlichen

                            Verhandlung.

 

06.09.2014          Schreiben vom Sozialgericht:

                             …bleibt der Verhandlungstermin am 18.09.2014 bestehen….

                             Sehr geehrter Herr Dr. med. R. S., …um Abgabe einer ergänzenden

                             Stellungnahme bis 16.09.2014 gebeten…

                             insbesondere zur Frage, ob an dem bisherigen Leistungsvermögen festgehalten

                             wird, und auf welchen funktionellen Einschränkungen dies gründet.

 

16.09.2014          Ergänzende Stellungnahme des Herrn Dr. med. S. R. vom Sozialgericht an

                            Kanzlei K. gefaxt und durch Kanzlei K. an mich per Mail weitergeleitet.

                            Stellungnahme durch Herrn Dr. med. S. R persönlich am 16.09.2014

                            dem Sozialgericht übergeben.

 

18.09.2014          Termin zur mündlichen Verhandlung:

                             Für das Gericht ist das Sachverständigengutachten und die ergänzende  

                             Stellungnahme des Herrn Dr. med. S. R. logisch, vollständig und schlüssig.

                             Beschluss durch Vorsitzende Richterin S. und die beiden Ehrenamtlichen    

                             Richter: 

                             Gewährung der vollen Erwerbsminderungsrente seit Antragstellung.

 

Gezielte Fragen werden gerne über PN beantwortet.                                                  

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